Whiskey oder Whisky im online Shop günstig kaufen

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Whiskey oder Whisky im online Shop günstig kaufen

Whiskey / Whisky

Kaum ein anderes alkoholisches Getränk hat eine so faszinierende, teilweise geheimnisvolle und wechselhafte Geschichte wie der Whiskey. Die Bezeichnung Whiskey oder Whisky ist gleichbedeutend, wobei in Irland und den Vereinigten Staaten Amerikas eher die Schreibweise Whiskey geläufig ist.

Die Liebhaber und Kenner von Spirituosen kennen den Whiskey als eher hartes alkoholisches Getränk, welches einen hohen Gehalt an Alkohol besitzt und innerhalb der chemischen Prozesse, der alkoholischen Gärung und verschiedener Destillationsschritte gewonnen wird.
Das Ausgangsprodukt für die Herstellung von Whiskey stellt Getreide dar. Die Auswahl der richtigen Getreidesorte sowie die günstige Erntezeit tragen ganz maßgeblich dazu bei, welche Qualität der spätere Whisky haben wird. Als traditionelles und ursprüngliches Ausgangsmaterial für die Herstellung von Whisky kommt in erster Linie die Gerste in Frage. In diesem Zusammenhang gelten verschiedene Qualitätsstufen der Gerste. Nicht jede Gerste ist für das Mälzen die richtige Wahl. Als Auswahlkriterium für das Brennen von Whiskey kommen der Stärkegehalt der Gerste, eine möglichst geringe Konzentration an pflanzlichen Eiweißen und Stickstoff, sowie weitere Merkmale wie die Reifungsstufe und der Trocknungsgrad der Gerste in Frage. Darüber hinaus genügt nicht nur das Getreide für die Gewinnung von Whiskey. Auch das für die alkoholische Gärung benötigte Wasser beeinflusst den Geschmack und die typischen Eigenschaften des Whiskey ganz entscheidend. Neben der Art und der Menge der im Wasser befindlichen Mineralstoffe und Spurenelemente, dem Kalkgehalt des Wassers, sowie der ortsspezifische Gehalt an Torf wirkt sich die Anzahl der enthaltenen Mikroorganismen ebenfalls auf den Whiskey aus.

Neben Wasser und Getreide wird für die alkoholische Gärung für den Whisky ebenfalls Hefe benötigt, die aus rund 100 unterschiedlichen Sorten bestehen kann. Eine typische Hefevariante, die sich für das Brennen von Whiskey am besten eignet, ist die sogenannte Reinzuchthefe.

Whiskey wird in Abhängigkeit von den regionalen Gegebenheiten und der geschichtlichen Traditionen in abeichenden Herstellungstechnologien erzeugt. Grundsätzlich wird der Whiskey in drei Produktionsstufen gewonnen, zu denen neben dem Mälzen und der Fassreifung auch die Destillation gehört.
Das Mälzen der Gerste ist die Voraussetzung für die Entstehung von Grünmalz für den Whiskey. Dieses kann solange reifen, bis das Darren (Trocknen des gemälzten Getreides) diesen Prozess unterbricht. Danach erfolgt das Maischen für den Whisky, bei dem alle sogenannten vergärbaren Zuckerarten entzogen werden können. Nach den Herunterkühlen wird der Maische Hefe zugesetzt und die Gärung oder Fermentation kann beginnen. Ist die Gärung vollzogen, kommt es zur Destillation des Rohprodukts.

Durch die Destillation wird eine Abfilterung des Alkohols von den übrigen ungewollten Geruchs- und Geschmackssubstanzen gewährleistet. Bei der Destillation von Whiskey kommt es gleichsam zur Zählung der Alkoholmenge als Grundlage für die Brennwertsteuer.
Die Destillation von Whisky beruht entweder auf dem Pot Still Verfahren, welches für den schottischen Malt Whisky oder den in Irland traditionell gebrannten Pot Still Whisky in Frage kommt. Eine alternative Technologie ist die Patent Still Methode.
Die Reifung des vorbereiteten Whisky vollendet diesen bis zum perfekten Geschmackserlebnis. Zahlreiche edle Sorten von Whisky und Whiskey reifen im Durchschnitt mehrere Jahre bis Jahrzehnte in speziellen Fässern aus Eichenholz. In diesen Reifungsprozess fließen die spezifischen holzeigenen Inhaltsstoffe, die Temperatur der Fassreifung, sowie die regionale Position der Lagerhallen und die Reifungsdauer als entscheidende Einflussfaktoren für die Qualität des Whiskey ein. Während des Reifungsprozesses büßt der Whisky einen Teil seines Alkoholgehaltes ein. Dieser Verlust wird auch Engelsschwund genannt.

Bei der Wahl der Fässer für den Whisky werden abeichende Fassarten benutzt. Um die sogenannten hellen Whiskeys zu produzieren, kommen insbesondere Fässer aus Amerika zum Einsatz, in denen man vorher Boubon Whiskey lagerte. Die amerikanische Weißeiche eignet sich dafür hervorragend. Die Amerikaner haben sich für die Herstellung von dunklen Bourbon Whiskeys aber auch etwas einfallen lassen. Sie brennen die Fässer vorher aus. Dieser Vorgang wird auch Verkohlen genannt. Dadurch bekommt der Alkohol eine dunkle Farbe und zusätzliche Aromen. Whiskeys von dunkler Farbe reifen aber vorwiegend in Fässern, die aus der europäischen Eiche gefertigt werden. Darüber hinaus kann der Whisky auch in Fässer abgefüllt werden, die zuvor mit Sherry oder Portwein befüllt waren. Vor dem Verkauf wird der Whisky mit Wasser auf Trinkstärke verdünnt. Cask Strength wird hingegen der unverdünnte Whiskey genannt, denn dieser wird direkt aus dem Fass abgefüllt und hat nach wie vor Fassstärke. Je höher der Alkoholgehalt ist, desto länger behält der Whisky seinen Geschmack. Daher bevorzugen Whiskykenner auch den Cask Strength und verdünnen den Whiskey dann selbst mit stillem Wasser.
Nicht jedes alkoholische Getränk kann unter der Bezeichnung Whiskey geführt werden. Die Voraussetzungen, die ein Getränk mit der Benennung Whisky führen darf, sind in der Europäischen Union klar definiert. Im Zusammenhang mit den verschiedenen Arten von Whiskey gibt es spezielle Unterscheidungsmöglichkeiten. Im Mittelpunkt stehen hauptsächlich abweichende Getreidearten, die neben der traditionellen Gerste gleichsam Whiskey aus Roggen, Mais oder Hafer, sowie Kombinationen aus den Getreiden beinhalten können. Weitere Klassifizierungen von Whisky basieren auf den Herstellungsregionen, wie schottischer, irischer oder amerikanischer und nordamerikanischer, Tennessee Whiskey, kanadischer Whisky, Rye Whiskey oder andere Sorten. Alkoholische Erzeugnisse, die vom Whisky abgewandelt sind, werden als Scotch, Grain oder sogenannte Blended Whiskys bezeichnet. Weltweit gibt es mehrere tausend Sorten an Whisky. Allein in Schottland stellen über 100 Destillen den Scotch Whisky her. Ein Whisky aus einer Destille wird auch als Single Malt bezeichnet. Wenn man mehrere Single Malts verschiedener Destillen verschneidet (vermischt), erhält man einen Blended Whisky. Teilweise werden so bis zu 50 Malts, Grains oder Scotch's miteinander vermischt. Die berühmtesten Blended Whiskeys wie z.B. Ballantine's bestehen auch aus vielen verschiedenen Scotch's.

Auch in Japan und in Deutschland wird mittlerweile sehr guter Whisky gebrannt. gebrannter Whisky gehört zu den beliebten Whiskeymarken. Diese Erzeugnisse werden in Form der Blends angeboten, die auf klassischen Whiskymarken basieren und mit anderen Rezepturen aus untypischen Getreidearten gebrannt werden. In Deutschland sind der "Preussische Whisky", der "Sonnenschein Single Malt Whisky" und der "Rhöner Whiskey" neben weiteren Sorten im Handel erhältlich und gleichermaßen beliebt.